Rückblick 2025
Editorial von Jürg B. Albers zu den Sammlungen von spezifischen
Medienberichten und Leserbriefen.
1. Seit 2012 befasse ich mich eingehend mit dem Thema Windpark auf dem
Lindenberg, Windparks im In- und Ausland und den alternativen Stromquellen.
Denn eines ist klar. Mit der ständig zunehmenden Bevölkerung und deren
Bedürfnisse wie auch der politische Dirigismus (nur noch E-Geräte, nichts mehr
fossil betrieben, auch keine Rasenmäher etc. mehr und auch kein AKW-Strom)
führt das in eine grandiose Sackgasse, die ich altersmäßig nicht mehr erleben
muss.
Ich habe es nie und nimmer erwartet, höchstens gehofft, dass die Beinwiler-
Stimmberechtigten mit 61,5% nein sagten zum Windpark Lindenberg. Weshalb
sagen nun plötzlich vernünftig, auch rational und emotional denkende
Bürgerinnen und Bürger nein zu so einem verlockenden Angebot? 6-9,3 Mio.
Franken würden die Gemeindekasse in 20 Jahren füllen.
Und der UVP mit 384 Seiten und die jahrelangen Vorbereitungsarbeiten mit
ausgesuchten, qualifizierten Gutachtern etc., das muss doch eine gute Sache
sein.
Und Hitzkirch konnte sich auch noch 1,5 Mio. Fr. auf 30 Jahre verteilt ergattern.
War dies u.U. der Grund, dass sich die Stimmberechtigten plötzlich überlegten,
dass dieser ganze Geldsegen ja wieder durch die Steuerzahler und Strom-
bezüger bezahlt werden muss?
Nein, es war die beharrliche, faktenbasierte Informationstätigkeit des Vereins pro
Lindenberg, vormals IG gegen den Windpark Lindenberg, die zu diesem
überraschenden, für die einen erfreulichen, für die andern ernüchternden
Resultat führten.
2. Keine Zweifel, die Wind-Lobby wird besonders in den Kantonen LU, SH, SG, NE.
FR, SO, also in den Kantonen, wo die Bürger- und Gemeinderechte ausgehebelt
wurden, ihre Baubewilligungen für Windparks erhalten. Es braucht nur etwas
Geduld, um auch dort aufzuzeigen, dass die in Aussicht gestellten Strom-
leistungen in einem insgesamt windschwachen Flachland nicht erbracht werden
können. Allerdings ist die politische Reaktion auf diese mageren Zahlen auch
jetzt schon klar: Noch mehr Windparks, nur keine AKWs.
3. Der heutige Wirkungsgrad der rund 50 Windräder in 14 Windparks ist
gesamtschweizerisch bescheiden und nur mit KEV „rentabel“ für die privaten und
institutionellen Investoren. Mit 0,2-0,3% Anteil (2024) im Vergleich zum
Solarstrom (10,4%, 2024, Vorjahr 8,25%) am Strommix in der Schweiz muss
man sich schon fragen, ob alle die Windkraft-Organisationen Utopisten,
Fantasten sind und woher sie die Überzeugung haben, dass Windräder bei uns
zur Rettung des Weltklimas und zur Deckung des sich abzeichnenden
Strommangels beitragen?
Wir Steuerzahler bezahlen alle diese Planungsarbeiten für die Windparks, die
bei den Behörden und Ämtern Kapazitäten binden. Und wir Steuerzahler
bezahlen dann die KEV und den überteuerten Flatterstrom, was auch für den
Solarstrom gilt.
4. Herbert Birrer, Müswangen; Der Mann der ersten Stunde wartet seit
2007darauf, dass er auf seinem Land ein Windrad bauen darf, womit er den
Strombedarf von Müswangen decken will. Er hat nun bessere Karten als
auch schon und darf weiter hoffen, siehe Medienmitteilung 9/25.
5. Widersprüchliche Kosten-/Nutzenzahlen bei allen aktuellen WKAs in der
Schweiz. Es wird mit Stromleistungen pro Haushalt gerechnet. Wobei der
„Haushalt“ sehr breit interpretiert werden kann. Ist es die beabsichtigte 2000W-
Gesellschaft, u.a. eine Zielvorgabe des Pariser Abkommens? Wohl kaum. Wie
groß ist ein Haushalt personell? Wo liegt der Haushalt? In der Stadt auf dem
Land? Sind die heutigen und künftigen elektrischen Bedürfnisse (E-Autos, E-
Velos, E-Trottinetts, etc. etc.) und das Bevölkerungswachstum eingerechnet?
Das alles ist nicht fassbar und hinter diesen Zahlen können sich Politiker und
Investoren gut verstecken, wenn schlussendlich nicht eintrifft, was versprochen
und im nationalen Interesse bewilligt wurde.
6. Die Freie Landschaft reichte eine Waldschutz-Initiative ein und eine Initiative
zur Wiederherstellung der Bürger- und Gemeinderechte. Der Waldschutz-
Initiative gebe ich wenig Chancen, weil sich viel Stimmberechtigte nicht mit der
Bedeutung des Waldes in unserer Klimawelt auseinandersetzen. Zudem ist auf
die Naturschutz-Organisationen kein Verlass mehr, dass diese solche
Initiativen unterstützen.
Die zweite Initiative könnte mehr Stimmen gewinnen, da es zumindest in den 6
Kantonen ohne Bürger- und Gemeinderechte und den Kantonen wo diese
Beschränkungen geplant oder diskutiert werden, zur Erkenntnis kommen
können, dass sowohl die Bürger wie auch die Gemeinden in Entscheidungen
von so grosser Tragweite wie z.B. den Bau eines Windparks mitentscheiden
müssten.
7. Politik und Medien haben den Atomstrom in der Bevölkerung seit
Jahrzehnten verteufelt. Dabei waren Ende 2024 416 AKW weltweit in 33
Ländern in Betrieb, 60 sind in Bau und 88 in der Planungs- oder in der
Bewilligungsphase und über 347 Kernkraftwerke wird weltweit diskutiert., siehe
Statistica, Die Weltwoche vom 31.5.25 etc. 19 Länder (inkl.CH) decken mit
ihren AKWs aktuell mehr als ¼ ihres Strombedarfs. Frankreich ist mit 57 AKWs
auf Platz 3 und Schweden plant 4-5 neue AKWs, die in den 30ern den Betrieb
aufnehmen sollen. Belgien und die Niederlande hätten gern mehr AKWs.
Die heutigen AKWs in den 33 Ländern erbringen mehr als 10% des weltweiten
Strombedarfs CO2-frei. Frankreich plant bis 2050 bis 14 weitere Reaktoren und
könnte damit zum wichtigsten Stromexporteur Europas werden. Die sagen
dann Deutschland und der Schweiz, die ab 2050 mehr AKW-Strom importieren
will, als wir heute mit unseren AKWs produzieren, zu welchen Preisen sie
liefern werden. Immerhin wollten in einer Umfrage 56% der Befragten AKW-
Neubauten wieder ermöglichen und das Neubauverbot kippen (Der Bund,
10.10.25). Es wird ein Rennen gegen die verlorene Zeit, nachdem im Rahmen
der Energiestrategie 2050 2017 neue AKWs verboten wurden und alte AKWs
vorzeitig stillgelegt werden sollten. Frauenpower, es waren damals vier Damen
im Bundesrat. Und mit Ängsten (Fukushima) kann man solche Schnellschuss-
Abstimmungen gewinnen.
Hier wird von den grossen Energiefirmen und den Politikern immer wieder
behauptet, dass sich niemand findet, der ein neues AKW finanzieren würde.
Polen plant sein erstes AKW- um den Kohlenverbrauch zu verringern. Die
Finanzierung der 40 Mia. Euro soll zu 30 % aus dem eigenen Haushalt und zu
70% durch Banken, Investoren finanziert werden. 27 Banken und Investoren
interessierten sich für die Finanzierung und die Angebote übersteigen den
Finanzbedarf Polens um ein Mehrfaches.
8. Apropos Kohlen-Ausstieg. 2025 wurden 8,85 Milliarden Tonnen Kohle
verbraucht, meldet die internationale Energie-Agentur. Damit wurden in diesem
Jahr 0,5% mehr Kohle verbraucht, als 2024. Das ist ein neuer Rekord.
Und die IEA gab bereits im Herbst bekannt, dass der Verbrauch von Öl und
Gas bis 2050 voraussichtlich weiter zunehmen wird. Wofür reisen dann über
50'000 Teilnehmende aus 190 Ländern nach Belém, Brasilien an die COP30,
darunter auch viele Schweizer, inklusive eines Bundesrates?
9. Wasserkraftwerke; sie decken aktuell rund 60% des Bedarfs in der Schweiz.
Sie können nicht leistungsfähiger gemacht werden z.B. durch Mauer-
erhöhungen, Rückführungen. Und geplante Kleinkraftwerke können wegen
Einsprachen und aus politischen und bürokratischen Gründen nicht realisiert
werden und der bisher aus dem Ausland subventionierte Billigstrom macht die
gesamte Stromproduktion in der Schweiz zur Illusion und führt zu gefährlichen
Abhängigkeiten.
10. Die Energiewende in Deutschland ist unser grosses Vorbild, in Tat und
Wahrheit ein großer Rückschritt in Sachen Ökonomie und Ökologie und ruinös
für die Wirtschaft und die EU insgesamt.
So schreibt ein Michel Rasch aus Frankfurt in der NZZ vom 30.12.25
"Deutschland ist ein abschreckendes Beispiel". Klima zuerst, Wohlstand
zuletzt, mit dieser Devise habe Deutschland seine Wirtschaft an die Wand
gefahren. Ohne wirkliche Wende werde sich die Deindustrialisierung und der
Zerfall akzentuieren.
Die Energiewende in Deutschland steht auf zwei wackligen Säulen: Erstens hat Deutschland im April 2023 die letzten 3 AKWs abgestellt und ist dabei, diese zurückzubauen. Damit vernichten sie ein milliardenschweres Volksvermögen an AKWs, die auch heute noch zuverlässig sauberen Strom liefern würden. Und wollen zweitens die erneuerbaren Energien (Wind, > 30‘000 Masten, Photovoltaik) massiv ausbauen und ihr Land weiter verschandeln. Die Zukunft der Energieproduktion soll in Deutschland zu 100 % erneuerbar und damit ökologisch werden. Dazwischen will man sich mit neuen Gas- und Kohlekraftwerken behelfen und den fehlenden Strom aus dem Ausland beziehen.
Bis dato verfehlt die Energiewende in Deutschland ihre Ziele mehr als deutlich, aber niemand gibt das in dieser Deutlichkeit zu. Ein Beispiel aus der Weltwoche vom 4.11.2024 vom Umweltspezialisten Alex Reichmuth: Im September 2024 hat Deutschland 2,6 Milliarden Euro an Subventionen für Wind- und Solarstrom bezahlt. Der dabei erzeugte Strom erzielte an den Börsen einen Verkaufserlös von lediglich 145 Millionen Euro- also knapp 6 % der finanziellen Hilfen. Weil der Staat sich verpflichtet hat, den Produzenten auch dann ihren Strom abzugelten, wenn gar keine Nachfrage danach besteht.
Der Ausfall der Kernenergie wird zurzeit durch Stein- und vor allem Braun-kohlekraftwerke kompensiert.
Woher kommt der Strom für die E-Autos? Was mit den bisherigen Diesel- oder Benzin-Fahrzeugen, inklusive den Hybriden, also steckerlosen Fahrzeugen? Wer trägt die Milliarden-Verluste deren Besitzer. Diese Fahrzeuge können in der EU praktisch nicht mehr eingetauscht oder weiterverkauft werden. Sie gehen dann wohl in den Export, was nur eine Verlagerung des Stickstoff-, CO2- und Feinstaub-Ausstoßes in andere Länder bedeutet. Aus den benachbarten Ländern mit funktionierenden und neu gebauten AKW’s kann der fehlende Strom eventuell bezogen werden. Diese diktieren dann den Preis. Was für eine gefährliche Abhängigkeit und Dummheit!
Deutschland hat seit 2017 das Fracking für die Gasgewinnung verboten, obwohl sie riesige Gasvorkommen hätten. Sie beziehen das Fracking-Gas lieber mit Schiffen aus den USA, nachdem die Nordstream-Gasleitungen gekappt wurden. EU-Länder, die AKW-Strom produzieren und die Schweiz planen eine Organisation, die den Strom bei Mangellagen besser verteilt.
Deutschland will und wird dort mitmachen. Was für eine Unverfrorenheit.
So schlittert Deutschland mit den künftig anstehenden immensen Kosten für den Netzausbau, die Energiespeicherung, den Rückbau der AKWs und der Kohlenflöze und der Bereitstellung von Gaskraftwerken in ein immer größeres Desaster, welches die Ärmsten und die Wirtschaft am meisten treffen. Dank gekauften CO2-Zertifikaten, bescheidenen Einmalzahlungen an jeden
Haushalt und riesigen zusätzlichen Schuldenberge (Beispiel „100 Mia. Sondervermögen“ für die Landesverteidigung: Bankkredite oder Notenpresse?) werden die aktuellen Probleme kaschiert. Und die Schweiz lernt nichts von diesem Destaster in Deutschland und ist aktuell nur dank der Wasserkraft und den restlichen AKWs noch nicht gleich betroffen.
11. Das Zwei-Grad-Ziel ist eine Illusion, die Welt wird von der Wissenschaft, den
Medien und Politikern manipuliert und instrumentalisiert mit dieser kindlichen und militanten Klimahysterie und Angstmacherei unter der v.a. die Jugendlichen leiden, weil sie fast alles glauben, was in den Sozialen Medien steht.
Es wird vergessen, dass die letzte Eiszeit „erst“ vor 10‘000 Jahren war. Und davor gab es mehrere Eiszeiten, das heißt Eisschmelzen ist ein wieder-kehrender Vorgang, nun nur etwas schneller, sofern wir das mit unserer Ungeduld beurteilen und beweisen können. Erst kürzlich wurden in den USA auf 3100 m ü. M. 5500 Jahre alte Baumstämme unter dem Eis gefunden.
Sollte zumindest eine 1,5 Grad-Reduktion erreicht werden, ändert sich
klimatisch gar nichts. Ergo muss die Schraube weiter angezogen werden.
Bei den „Dümmeren“ mehr, bei den „Gescheiteren“ weniger bis gar nicht.
Dies mit einer ständigen, weltweiten Zunahme und Überalterung der
Bevölkerung die mit ihrer Präsenz und ihren Bedürfnissen auf unserer Erde
die eigentliche Ursache der Erderwärmung ist.
Zwei Stichworte; Ausatmungsluft mit 4,04% CO2, Einatmungs-
luft 0,04% CO2 und das bei 18‘000 bis 20‘000 Atemzügen/ 24h à ca. 400 ml
Atemvolumen und das während 24 h! Rechne um auf die Weltbevölkerung.
Die Durchschnittstemperatur der Erde ist bei knapp 15 Grad, unsere Körper-
Temperatur bei 36 Grad. Wir erwärmen mit unseren Körpern und der
Ausatmungsluft die Erde. Natürlich auch alle Landtiere.
Nur können diese nichts dafür.
Schlussfolgerung:
Je mehr Menschen und Tiere es auf dieser Welt gibt, desto mehr Klima-
Erwärmung. Desto grösser der Konsumbedarf weltweit, welcher noch
viel mehr als die Lebewesen zu klimatischen Veränderungen beiträgt.
12. Der Bundesrat und viele politische Gruppierungen sprachen vom
Stromsparen, Wassersparen und Gassparen u.a.m. Momentan merkt man
nicht mehr viel davon, weil das Gespenst des Strommangels im Moment nicht
mehr aktuell ist.
- Rund 1‘500'000 E-Bikes, immer mehr reine E-Autos (2021 32'000, ca. 1,5% MA, 2022 104‘000, 2,3% MA, 2023 155‘500, 3,3% MA, 2024 202‘500 4,1% MA, 2025 252'000 5,2% MA), nun auch noch E-Trotinetts und „E-was weiß noch was“. Fragen sich diese Käufer und Nutzer woher diese Mehrenergie kommt und zu welchem Preis, den alle bezahlen müssen? Dieser Egoismus ist ungesund, v.a. wenn er noch staatlich subventioniert wird. Und spaltet die Gesellschaft noch mehr.
- 15% des Strombedarfs soll in den industrialisierten Ländern auf den
Gebrauch von PC, Tablets, Laptops, Handys, TV, Radio, Standby-
Geräten etc. gehen. Das unter dem Titel „social media“. Was ist da sozial?
- Und die neuen Rechner für KI sollen sehr viel Strom fressen. Gemäß einer Berechnung von Greenpeace vom 2.12.2025 sollen diese Rechner weltweit 50 Terawattstunden verbrauchen. Das sind ca. 2,3% des globalen Strombedarfs. Tendenz stark zunehmend.
- Ständig überdurchschnittlichen Zuwachs an Einwohnern in der Schweiz und
weltweit. Die 9 Mio.-Grenzen wurde 2022 überschritten, weltweit sind es mehr
als 8 Mia. Menschen. Gerechnet wird beim Bund aber mit alten Zahlen und
auf der Basis einer angestrebten 2000 Watt-Gesellschaft oder idealisierten
Haushaltungen, die nicht den Realitäten entsprechen.
Damit verschärft sich die Energie-, Lebensmittel- etc.- Problematik bereits auf
dem Papier und es gibt keine valablen Lösungen. Es wird höchstens reagiert,
aber nicht agiert.
- So bleibt der Zwang, ständig mehr zu produzieren, zu leisten, und zu
verdienen. Ferner deckte der Kriegs- und Opferkonflikt in der Ukraine und
Russland und im Gaza- Streifen (alle anderen Kriege auf dieser Welt, z. B. in
Jemen, Sudan, Somalia, sind in den Hintergrund gerückt) die Energie-
schwächen beim Strom, Öl und Gas auf.
Die Gastanks waren voll, der Winter 25/26 ist gerettet, aber zu welchem
Preis?
Niemand sagt es, niemand weiß es, nur der Konsument und Steuerzahler
spürt es.
- Alt BR Sommaruga bewilligte ein ölbetriebenes Notkraftwerk in Birr/AG.
Mietkosten und die Nutzung bis 2026 (Laufzeit max.3 Jahre) kosten uns 470
Mio. Franken. Bisher hat es noch nie eine nennenswerte Menge Strom
produziert. Dann wird das lärmende und die Umwelt belastende Ungetüm
wieder zurück in die USA verfrachtet oder der Vertrag verlängert. Es gibt aber
auch Pläne, noch mehr oder Gaskraftwerke anzuschaffen.
Dieser Text basiert auf meinen Recherchen und dem gesunden Menschenverstand
und soll lediglich ein Denkanstoß sein. Alle Zahlen sind mit Vorsicht zu „genießen“. Es gibt meistens auch andere, je nachdem, wer sich mit welchen Themen befasste
und wo man sie findet. Gerade im Klimabereich werden schamlos von vielen Wissenschaftlern Resultate so dargestellt und extrapoliert, dass sie zum Angstmachen geeignet sind.
Dieses Editorial, wie auch meine Medien- und Leserbriefkommentare müssen sich nicht mit den Ansichten und Meinungen aller Leser decken, das bin ich mir sehr bewusst. Nicht einmal mit meiner. Das Archiv ist für Euch, nicht für mich.
Ich werde altershalber die Archiv-Pflege abgeben und frage mich dabei, ob diese Artikel überhaupt gelesen werden. Die mangelnde Resonanz spricht eine andere Sprache und mit der neuen Situation (der Windpark Lindenberg wird nicht gebaut), kann und muss sich der sehr gut arbeitende Vorstand des Vereins Pro Lindenberg Gedanken machen, wie und in welcher Form das Archiv weitergeführt werden soll.
Müswangen, im Januar 2026 J.B.Albers