Alpgenossenschaft Horben lehnt Vertrag mit der Windpark Lindenberg AG ab

An Ihrer Generalversammlung vom September 2021 hat die Alpgenossenschaft Horben beschlossen, keinen neuen Zusammenarbeitsvertrag mit der Windpark Lindenberg AG mehr einzugehen. Dieser Entscheid ist einmalig in der Geschichte der Genossenschaft und zeigt auf, dass die Nachteile die eine Windindustriezone dem Naherholungsgebiet Horben bringen würde den Genossenschaftern zu gross waren.

Wir gratulieren den Genossenschaftern zu Ihrem epochalen Entscheid und danken Ihnen für Ihr Engagement zum Schutz dieses einmaligen Naherholungsgebiet. Sämtliche Besucher und Kenner des Lindenbergs würdigen diesen zukunftsträchtigen Entscheid, führt er doch dazu, dass die Turbine 4 mit 300 Meter Abstand zur Alpwirtschaft Horben nicht realisiert werden kann. 

Nicht nur auf dem Lindenberg beginnen sich die Menschen gegen diese KEV vollsubventionierten Gigantwindprojekte zu wehren.

In der Schweiz wird dieser von Suisse Eole in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Energie eingefädelte Etikettenschwindel nun langsam aber sicher aufgedeckt.

Die Schweiz ist kein Windland, und für diese volatile vollsubventionierte Energieform absolut ungeeignet.

In der ganzen Schweiz verbrauchen diese Projekte wertvolles Kulturland, zerstören Biohabitate und gefährden Quell- und Grundwasservorkommen an den Wasserscheiden.

In dichtbesiedelten Gebieten werden Menschen belästigt und Naherholungsgebiete zerstört.

Ein Umdenken unserer Politiker ist unbedingt nötig.