Geplanter Windpark auf dem Lindenberg

Leider haben sich kurzsichtige Politiker und subventionsgierige Investoren den Plan aufgestellt, auf dem südlichen Teil des Lindenbergs einen Industriepark mit 10 - 11 Windkraftanlagen in der Grösse von 200 Metern zu realisieren.

Zum besseren Verständnis, das sind 10 - 11 Landessender Beromünster die hier dicht gepackt zum Einsatz kommen sollen. Dies zerstört dieses Naherholungsgebiet.

Der Verein Pro Lindenberg kann zu solch einem Unterfangen nicht ja sagen.

Das Resultat wären und sind bereits folgende Effekte:

Die auf dem Lindenberg liegenden Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser werden massiv entwertet (20 - 30 %).

Landkäufe und Vorverträge für Landverkäufe werden und sind bereits zurückgezogen oder annulliert worden mit dem Hinweis auf die geplanten Windkraftanlagen.

Die Grundwasservorkommen werden nachhaltig gestört und bedroht.

Die Vogelpopulationen auf dem Lindenberg, Rotmilane, Feldlerchen, Weissstörche usw. werden bedroht und suchen sich andere Brutplätze.

Das Naherholungsgebiet wird verschandelt und ist nur noch teilweise begehbar.

Die Bewohner der umliegenden Siedlungen werden mit Sicherheit einen grösseren Lärmpegel als heute ertragen müssen.

Schall, Infraschall, Schattenwurf sind in den Gebieten unter 2 Km Abstand von den geplanten Windkraftanlagen mit Sicherheit zu erwarten. Dies betrifft die Gemeinden und Siedlungen Beinwil, Geltwil, Wiggwil, Hämikon-Berg, Müswangen, Hämikon, Sulz und Hohenrain.

 

 

Windpark Lindenberg AG mit 3 monatiger Verspätung gegründet

Nachdem die Windpark Lindenberg AG im Juni 2017 grossartig die Gründung Ihres Unternehmens als Fakt angekündigt hatte, bereits Flugblätter verteilt und dadurch bereits die Entwertung der Liegenschaften rund um den geplanten Windpark und die Rückzüge von unzähligen Landverkäufen in diesem Gebiet eingeleitet hat, hat Sie es nun doch geschafft diese Gründung auch rechtswirksam im Handelsregister einzutragen. Die Gründung ist einfach erst 3 Monate später am 1. September 2017 erfolgt. 

Interessant ist auch, dass die Gemeindeverwaltung Beinwil als Domiziladresse genannt wird.

Also eine Briefkastenfirma in der Gemeinde Beinwil.

Bemerkenswert auch der Hinweis, dass bereits Dienstbarkeits- und Baurechtsverträge in der Gesamtsumme von CHF 700'000 im Vorfeld getätigt wurden, obwohl noch kein Richtplan mit einem Windpark rechtsgültig in beiden Kantonen besteht.