Einleitung

Am 11. März 2011 gab es im Kernkraftwerk Fukushima als Folge von Erdbeben und einem Tsunami eine Naturkatastrophe, ohne dass es direkt zu AKW-Opfern führte. Von da an erlebte die Antiatomkraft-Hysterie, welche seit Tschernobyl von den Medien seit Jahrzehnten immer wieder geschürt wurde, in Deutschland und in der Schweiz ihre ungehemmte Entwicklung. Am 30. Juni 2011 beschloss der deutsche Bundestag mit grosser Mehrheit alle AKW’s abzuschalten. Am 21. Mai 2017 stimmte auch das Schweizervolk der Energiestrategie 2050 in einer in Rekordzeit von BR Doris Leuthard orchestrierten Abstimmung zu. Blinder Aktivismus mit verschiedenen Beweggründen und sicher auch begünstigt durch die Tatsache, dass in der „kritischen Zeit“ vier Bundesrätinnen das Sagen hatten. Unsere AKW’s sollen durch „Erneuerbare“ wie Solarenergie und 800 – 1000 Windräder ersetzt werden.


29.03.12 Seetaler Bote

Windenergie-Gebiete sind definiert. 7 Gebiete sind am Lindenberg geeignet. 150 – 170 m hohe Masten.

Mögliche Auswirkungen: Vögel und Fledermäuse.


04.06.12 Neue Luzerner Zeitung (NLZ)

Luzern und Aargau wollen eine Windkraftanlage koordiniert planen. Lob für die Zusammenarbeit, kritische Anmerkungen: Wald, Vögel, Fledermäuse, Landschaft, Meteoradar.


14.6.12 Seetaler Bote

Koordinierte Planung, ein weiter politischer Weg. Verabschiedung an der DV der Idee Seetal.


18.8.12 Neue Luzerner Zeitung

Windprojekt wird konkreter. Beinwil i.F. genehmigt das Konzept. Der Ball liegt beim Kt. AG. Mindestens 6 Windräder sind geplant, entspricht einem Stromverbrauch von 1‘500 Haushalten. Nabenhöhe 123 m, Rotordurchmesser 114 m.


27.10.12 Zuger Zeitung

Teil des Gewinns (?) soll die Gemeinde erhalten. Der Wind pfeife mit 5,3 m/sek. über den Lindenberg. Möglicherweise könne man mit dem Windpark Touristen anziehen. Der Kt. AG hat die überregional ausgearbeiteten neun Standorte auf fünf reduziert.


27.6.13 Neue Luzerner Zeitung

Auf dem Lindenberg sollen bis zu zehn Windräder gebaut werden, die Strom für rund 15'000 Haushalte liefern sollen. Vorher 6 Windräder 1‘500 Haushalte. Was stimmt nun? Baustart frühestens 2015. Umworbenen Grundeigentümer. „Wir setzen niemanden unter Druck“, CKW. Nabenhöhe über 100 m. Investitionen von bis zu 7 Mio. Fr./Windrad.


19.12.13 Seetaler Bote

Windenergie neu in REP (Regionalen Entwicklungsplan) Seetal verankert. Vom Regierungsrat des Kt. Luzern genehmigt. Im Luzerner Seetal und Freiamt, drei Räume mit sieben Gebieten. Die Windräder wären bis zur Nabe rund 120 Meter hoch. Auf dem Horben wurde ein temporärer 90 Meter hoher Messmast errichtet zur Messung der Windge-schwindigkeit und der Fledermausbewegungen. Die Projektgruppe rechnet damit, den ersten Windpark bis 2016 an das Netz anschliessen zu können.


04.1.14 Basler Zeitung

Keine Trennung im Windmarkt. Streit um Anlagen im Jurabogen geht in die nächste Runde. Der Genfer Energiebetrieb SIG (Service Industriels de Genève) investierte in den Windenergie-Spezialisten Ennova 46 Millionen Franken ohne damit bisher eine Megawattstunde Windenergie zu erzeugen. Im Sept. 2013 musste der Leiter der SIG zurücktreten.

Anmerkung: Ennova war auch Mitinvestor am Lindenberg-Projekt! Nun ist im Aargau die SIG zusammen mit dem AEW und der CKW federführend. Unseres Wissens erhielt Ennova vom Bund die Subventionszusagen. Ob diese übertragbar sind und auf wen, darüber schweigen die Investoren.


09.1.14 Seetaler Bote

Der lange Weg zur Seetaler Windenergie. Herbert Birrer, Müswangen wollte ursprünglich einen Windenergiemast für seinen Hof, heute wird von 10 – 11 Stück gesprochen. Gegenwind vorprogrammiert. Im Kt. Aargau regt sich der Widerstand in Form einer Initiative, welche verlangt, dass keine Standorte für Windkraftanlagen in den Richtplan aufgenommen werden, solange AKW in Betrieb sind


22.9.14 Interessengemeinschaft gegen Windpark Lindenberg

Die Interessengemeinschaft gegen einen Windpark auf dem Lindenberg lädt auf den 2.10.14 zur Gründungsversammlung ein


2.10.14 Interessengemeinschaft gegen den Windpark Lindenberg

Die IG wurde gegründet. 72% der Mitglieder sind aus der Gemeinde Hitzkirch. 28% aus den umliegenden Gemeinden oder dem Kt. Aargau.  Ziel ist es, den Windpark zu verhindern. Ist das Ziel erreicht, wird die IG aufgelöst.


6.12.14 Neue Luzerner Zeitung

Windkraftwerke in Zug sind tabu. Nur kleine Hofanlagen möglich. Im Freiamt und Luzern seien an 4 Standorten 20 weitere Anlagen in Planung.


16.12.14 Neue Luzerner Zeitung

Windräder: Erste Verträge abgeschlossen. Widerstand, vor allem aus Müswangen und Hämikon.


Dez. 14 Freiämter

Kann Vernunft denn Sünde sein? Martin Köchli, früher Grossrat und Präsident der Aarg. Biobauern. 


21.1.15 IG-Gemeinderat Hitzkirch

Eine Delegation der IG hat eine ausführliche Besprechung mit Teilen des Gemeinderates Hitzkirch in Sachen Lindenberg


25.11.15 Neue Luzerner Zeitung

Hier können (auf dem Lindenberg) die ersten Windräder stehen. Und hier wird der Investorenwechsel von Ennova zu SIG thematisiert.


26.3.16 Aargauer Zeitung

Eine Initiative wollte Windräder in den Kantonen AG und SO verbieten, bzw. ein Mindestabstand von 3 km zu bewohnten Gebäuden verlangen. Die Unterschriftenbogen wurden kurz vor der Einreichung gestohlen. Nun will Cornelius Andreaus aus Oberdorf die Windprojekte auf lokaler Ebene bekämpfen.

 


30.3.16 Aargauer Zeitung

Gegner der Windkraft-Projekte formieren sich. Interview mit A. Gloor


08.17 Freiämter

Es zeigte sich, dass die IG politisch zuwenig bewirken kann. Aus den eigenen Reihen wurde deshalb der Verein Pro Lindenberg gegründet. Gründungsdatum war 18. Juli 2017. Die offizielle Gründung im Schloss Horben und im Hypotel fand am 19.8.2017 statt


22.8.17 Freiämter

Zur Förderung der Region:  Pro Lindenberg feierte am 17.8.17 auf dem Schloss Horben und dem Hypotel die die Vereinsgründung.


24.8.17 Aargauer Zeitung

Bundesrat heisst Aargauer Richtplan gut, aber nicht ohne Änderungen anzubringen.


8/17 Freiämter

Die Windräder wirbeln schon jetzt viel Staub auf.Nur Beinwil i.F. entscheidet. Wirtschaftlich wird es Gewinner und Verlierer geben. Die Wasserversorgung der Lindenberg-Gemeinden kann gefährdet werden, wenn der grosse „Grundwassersee“ durch die riesigen Bauten durch Pfählungen, Bodenverdichtungen und allfälligen Bodenverschmutzungen belastet wird


13.10.17 Freiämter

Gefiederte Flugshow auf dem Horben. Die von der Vogelwarte Sempach veröffentliche „Studie“, dass „nur“ ca. 20 Vögel/Windrad und Jahr sterben steht im krassen Widerspruch zu den Erfahrungen im Ausland. Kommt dazu, dass Fuchs und Co. unter den Windrädern warten, bis ihre Nahrung tot oder verletzt vom Himmel fällt. Von den Fledermäusen (Säugetiere) wird vorsichtshalber gar nicht gesprochen. Die Empfehlung, WKAs abzustellen wenn Vogelzüge vorbeikommen, senkt die Effizienz von WKAs noch mehr, neben der Windstille und zu viel Wind.


1.9.17 Handelsregisteramt des Kanton Aargau

Anmeldung der Windpark Lindenberg AG. Man beachte u.a. die Domiziladresse und die Sachübernahme von Fr. 700‘000.--  bei einem AK von Fr. 100‘000.--!


1.2.18 Seetaler Bote

Windpark schrumpft auf 5 Räder. Zusammenfassung des Info-Abends in Beinwil i.F. und je 1 Statement der Gegner und Befürworter.


23.2.18 Freiämter

Kämpfen wie David gegen Goliath. Am Dienstag, den 20.2.18 lud Pro Lindenberg zu einer Podiumsdiskussion ein.


8.3.18 Fachhochschule Nordwestschweiz

Die Begleitgruppe (BG) formiert sich u.a. werden auch die Themen des UVP-Pflichtenhefts festgehalten. Pro Lindenberg wird von Heiri Knaus vertreten, die IG von Alfred Gloor. In der Steuerungsgruppe nimmt Frau R. Renz Einsitz, zuständige Gemeinderätin Hitzkirch.


7.5.18 Einladung des Pro Lindenberg von Gemeinderat, Hitzkirch.


15.5.18 / 30.10.18 Postulat Dr. med. Beat Meister

Dr.med.Beat Meister, Kantonsrat Hochdorf und Mitunterzeichner reichten ein Postulat über Riesenwindräder auf dem Lindenberg ein. Der Regierungsrat lehnt auf 2 Seiten ab und verweist darauf, dass erst darüber    entschieden werden kann, wenn ein konkretes Projekt vorliegt. Ferner hält er das Windpotential im Seetal für geeignet, um Windräder zu betreiben.

 


30.5.18 Pro Lindenberg-Forum

Die Tier- und Vogelwelt und die Fauna und Flora auf dem Lindenberg.


28.3.19 Seetaler-Bote

Drehen einst Windräder auf dem Lindenberg?


2.4.19 HitzkircherTaler

Der Gemeinerat in Hitzkirch moniert die Zusammenarbeit mit den Investoren, dem Kanton Aargau und der Gemeinde Beinwil im Freiamt.


10.4.19 Einladung Gemeide Hitzkirch

Einladung des Vereins Pro Lindenberg von Herrn Jonas Müller, Raumplaner, Gemeinde Hitzkirch


1.5.19 Luzerner Zeitung

Widerstand gegen Windräder auf dem Lindenberg bleibt. Frau Renz, Gemeinderätin Hitzkirch fordert, dass Hitzkirch ebenfalls entscheiden kann. Dies bleibt nur der Bevölkerung von Beinwil i.F. vorbehalten.


4.5.19 Luzerner Zeitung

Die grössten Windräder der Schweiz auf dem Lindenberg „Windenergieanlagen sieht man ohnehin, 20 oder 30 Meter mehr oder weniger machen da keinen Unterschied“. (David Gautschi, Projektleiter)


14.5.19 Luzerner Zeitung

Leserbrief von Dr. med. B. Meister, Kantonsrat SVP, Hochdorf. Er weist auch darauf hin, dass nur die Bürger von Beinwil i.F. entscheiden können. Die Landschaft wird verschandelt. 


23.5.19 Luzerner Zeitung

Der Lindenberg wird zum Hügel degradiert. Leserbrief eines Architekten aus Adligenswil.


Mai 19 Hitzkircher Taler

Der Verein Pro Lindenberg nimmt in 9 Punkten klar Stellung zum Text der Initianten.


Die Karten auf den Tisch gelegt. Windpark Lindenberg AG gibt definitive Anlagetypen bekannt. Pro Lindenberg nimmt Stellung.


Juni 19 Hitzkircher Taler

Die Windpark-Lindenberg AG informiert und lädt die Bevölkerung zu einer realitätsnahen Besichtigung des Windparks Verenafohren ein.


8.6.19 Luzerner Zeitung

Die Standorte der fünf Windräder sind bekannt. „Eigene“ Visualisierungen zeigen, wie die Bauten in der Landschaft aussehen könnten.


12.6.19 Luzerner Zeitung

Windpark Lindenberg AG präsentiert die Standorte, Dias und eine Bildmontage von Beinwil i.F. aus.


1.10.19 Gemeindeinitiative in Hitzkirch lanciert

Initanten des Vereins Pro Lindenberg sammelten für eine Gemeindeinitiative mit dem Ziel, definierte Naherholungsgebiete in Müswangen, Hämikon zu schützen.


17.10.19 Hitzkirchertaler

Herbert Birrer hält an Windrad-Projekt fest.


28.11.19 Gemeindeinitiative in Hitzkirch zustandegekommen

537 beglaubigte Unterschriften wurden eingereicht. Nun ist es am Gemeinderat und dem Kanton Farbe zu bekennen.


29.11.19 Freiämter

Ausstellungen zum Windpark Lindenberg in Beinwil i.F. und Hitzkirch. Der Windpark sei eine Chance für die Bevölkerung. Diverse Ungenauigkeiten, so wurde u.a. das Fundamentgewicht mit 175 t angegeben. Dieses wird zwischen 2000 – 3000 t pro Anlage liegen.


11.12.19 Luzerner Zeitung

Martin Schwab, CEO, CKW. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“ In der Tabelle „aktuelle und künftige CKW-Projekte -Projekte“ ist auch der Windpark Lindenberg aufgeführt. Dieser soll 4‘900 Haushalte mit Strom versorgen und an den Investitionen von Fr. 32,5 Mio. partizipiert die CKW mit 25%. Das ist in 3-facher Hinsicht falsch. Gemäss Begleitgruppenprotokoll werden die Kosten ca. Fr. 40 Mio. betragen, davon muss die CKW „nur“ Fr. 10 Mio. bezahlen. Gemäss den Erfahrungen in der Schweiz und den Abstellverpflichtungen kann das angestrebte Energieziel für 4‘900 Haushalte nicht erreicht werden. Stellt sich noch die Frage ob die geplante Notwasserleitung bis nach Muri in den publizierten Kosten inbegriffen sind?