Editorial Archivar Jürg Albers 2023

Mitteilungen Archiv Pro Lindenberg.

 Sammlung Medienberichte und Leserbriefe bis Ende 2023,

 Editorial von Jürg Albers

  

1.           Von ursprünglich einem Windrad (siehe 4.) auf dem Lindenberg waren von 10 – 11 Windrädern die Rede. Dann von 5 oder mehr. Nachdem die Alpgenossenschaft Horben ein Windrad auf ihrem Land ablehnte sind es noch maximal vier Windräder, wobei eines wegen zu geringer Nähe zu Gebäuden umstritten ist und eines im Kanton Luzern stehen soll. Im Konzept „Windenergie“ vom 28.6.17 schreibt der BR mindestens 3 Windräder für einen Windpark vor und es steht nichts geschrieben von interkantonalen Standorten.

 2.       Ferner geht aus einem zuerst geheim gehaltenen Gutachten der
           Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) vom 23.2.22 hervor,
           dass zum Schutz des Schloss Horben WEA 3 nicht gebaut und WEA 4
           verschoben werden soll. Erst auf anwaltlichen Druck des Schlossbesitzers 
           verfügte das EDI die Freigabe dieses Gutachtens.  

3.        Alle sprechen von Nabenhöhen und Rotorenblättergrössen, nicht aber von Zufahrten (für 1000 Windräder würde es ca. 250 km2 Land/Wald brauchen, s.Leserbrief) und Fundationen, Rückbau und auch nicht davon, dass der Wind nicht immer und häufig viel zu wenig oder dann zu stark bläst. Der heutige Wirkungsgrad ist gesamtschweizerisch bescheiden und nur mit KEV „rentabel“ für die privaten und institutionellen Investoren.

Die Strombezüger und Steuerzahler zahlen die Zeche für diese Fehlinvestitionen zweimal, die es ohne KEV (kostendeckende Einspeisevergütung) gar nie geben würde. Die KEV vergütet die Differenz zwischen Marktpreis und Gestehungskosten zu einem bestimmten Preis und einer bestimmten Zeit. Ist die Zeit abgelaufen, wird über „Repowering“ ein neuer Vertrag mit noch leistungsfähigeren Windrädern ausgehandelt und man darf hoffen, dass auch die finanzielle          Leistung gleich bleibt oder noch höher ausfällt, da ja eine Klimakatastrophe bis 2050 verhindert werden soll. 

4.        Herbert Birrer; Der Mann der ersten Stunde wartet seit 2007 darauf, dass er auf seinem Land ein Windrad bauen darf, womit er den Strombedarf von Müswangen decken will. Windenergiestrom wird
aber immer ins europäische Stromnetz einfliessen, und irgendwo verbraucht werden.
 

5.           Widersprüchliche Kosten-/Nutzenzahlen bei allen aktuellen WKAs in der 
      Schweiz. Es wird mit Stromleistungen pro Haushalt gerechnet. Wobei der
       „Haushalt“ sehr breit interpretiert werden kann. Ist es die beabsichtigte
      2000 Watt Gesellschaft? Wohl kaum.

     Wie gross ist ein Haushalt personell? Wo liegt der Haushalt?
     In der Stadt auf dem Land? Sind die heutigen und künftigen
     elektrischen Bedürfnisse (E-Autos, E-Velos, E-Trottinetts, etc. etc.)
     und das Bevölkerungswachstum eingerechnet? Das alles ist gummig,
     nicht fassbar und hinter diesen Zahlen können sich Politiker und
     Investoren gut verstecken, wenn schlussendlich nicht eintrifft, was
     versprochen wurde.                                                                                                  

6.        Unklare Voraussetzungen für Windkraftanlagen.

Während es eigentlich eine Windgeschwindigkeit von mehr als 6,5 m/sek. braucht, bläst der Wind auf dem Lindenberg offenbar mit 5,3 m/sek. Trotzdem soll gebaut werden. In anderen Ländern wäre das ein Schwachwindgebiet, es würde nie gebaut. 

Ferner ist der Lindenberg nicht mehr auf der aktuellen Windkarte des Bundesrates. Die Windkarte von 2016 als Basis für die Volksabstimmung von 2017 wurde stillschweigend vom Netz genommen. Dort war der Lindenberg noch als Schwachwindgebiet aufgeführt, jetzt nicht mehr!

7.        Solide Trägerschaft?
           Der Investor Ennova hat von der Genfer SIG 46 Mio. Fr. erhalten, ohne
           dass bisher eine Megawattstunde Energie erzeugt wurde. Ennova war auch
           im Lindenberg-Projekt initial als Investor beteiligt! Nun abgelöst durch die
           SIG, einer Firma aus Genf! Wie, warum? Wir wissen immer noch nicht, wer
           nun die Betriebsbewilligung hat und welche Rechte und Pflichten,
           Laufzeiten, Beträge gelten.    

8.          Nach Fukushima (es starb keine Person wegen des AKWs) blinder
     Aktivismus
 mit einem 100%igen Atomausstieg in der Schweiz und
     in Deutschland.  Die weltweiten Zahlen sprechen eine ganz andere
     Sprache und die Planung der 3. und 4. AKW-Generation wird von der
     Schweizer Politik, der Forschung und der Industrie verpasst.

Nach 2050 will die Schweiz mehr Atomstrom aus dem Ausland importieren, als sie jetzt produziert! Das ist eine Florianspolitik wie auch die Endlagerfrage. Politik und Medien haben den Atomstrom in der Bevölkerung seit Jahrzehnten verteufelt. Die Schweiz verliert wissenschaftlich und technisch seine AKW-Kompetenz. Dabei waren Ende 2022 438 AKW weltweit in 33 Ländern in Betrieb, 57 sind in Bau und rund 100 in der Planungs- oder Bewilligungsphase, siehe Statistica etc. 19 Länder (inkl.CH) decken mit ihren AKWs aktuell mehr als ¼ ihres Strombedarfs.

Die heutigen AKWs in den 33 Ländern erbringen mehr als 10% des weltweiten Strombedarfs CO2-frei. Frankreich plant bis 2050 bis 14 weitere Reaktoren und könnte damit zum wichtigsten Stromexporteur Europas werden. Die sagen dann Deutschland und der Schweiz zu welchen Preisen sie liefern werden.         

9.          Wasserkraftwerke, sie decken aktuell rund 60% des Bedarfs in der Schweiz. 
     Sie können nicht leistungsfähiger gemacht werden z.B. durch Mauer-
     erhöhungen, Rückführungen und geplante Kleinkraftwerke können wegen
     Einsprachen und aus politischen und bürokratischen Gründen nicht
     realisiert werden und der bisher aus dem Ausland subventionierte
     Billigstrom macht die gesamte Stromproduktion in der Schweiz zur Illusion
     und führt zu gefährlichen Abhängigkeiten.

10.      Die Energiewende in Deutschland ist unser Vorbild, in Tat und Wahrheit
     ein 
großer Rückschritt in Sachen Ökonomie und Ökologie.

           Die Energiewende in Deutschland steht auf zwei wackligen Säulen: Erstens hat Deutschland im April 2023 die letzten 3 AKWs abgestellt und wird sie zurückbauen. Damit vernichten sie ein
milliardenschweres Volksvermögen
 an AKWs, die alle zuverlässig sauberen Strom lieferten. Und wollen zweitens die erneuerbaren Energien (Wind, Photovoltaik) massiv ausbauen und ihr Land weiter verschandeln. Die Zukunft der Energieproduktion soll in Deutschland zu 100 % erneuerbar und damit ökologisch werden. Dazwischen will man sich mit neuen Gaskraftwerken behelfen und den fehlenden Strom aus dem Ausland beziehen.

Bis dato verfehlt die Energiewende in Deutschland ihre Ziele mehr als deutlich. Der Ausfall der Kernenergie wird primär durch Stein- und vor allem Braunkohlekraftwerke kompensiert. Über 50% des produzierten Stroms stammen aus fossilen Energieträgern.

           Die Braunkohle und Steinkohle hatten 2022 einen Anteil von 31,3% in Deutschland.
Mit ein Grund für den Boom der Braunkohle sind die tiefen Preise für CO2-Zertifikate.
Die Kohleproduktion soll bis 2038 nach dem Willen der Grünen bereits 2031 auch eingestellt werden. Trotzdem wurde 2020 ein neues Kohlekraftwerk (Datteln 4) in NRW in Betrieb genommen und das Dorf Lützerath geräumt, damit dort weiter Braunkohle abgebaut werden kann. 

           Woher kommt der Strom für die ab 2030 oder 2035 vorgeschriebenen E-Autos? Was mit den bisherigen Diesel- oder Benzin-Fahrzeugen, inklusive den Hybriden? Wer trägt die Milliarden-Verluste deren Besitzer. Diese Fahrzeuge können in der EU praktisch nicht mehr eingetauscht oder weiterverkauft werden. Sie gehen dann wohl in den Export, was nur eine Verlagerung des Stickstoff-, CO2- und Feinstaub-Ausstosses in andere Länder bedeutet. Aus den benachbarten Ländern mit funktionierenden und neu gebauten AKW’s kann der fehlende Strom eventuell bezogen werden. Diese diktieren dann den Preis. Was für eine gefährliche Abhängigkeit und Dummheit!

           Deutschland hat seit 2017 das Fracking für die Gasgewinnung verboten, obwohl sie riesige Gasvorkommen hätten. Sie beziehen das Fracking-Gas lieber aus den USA. EU-Länder, die AKW-Strom produzieren und die Schweiz planen eine Organisation, die den Strom bei Mangellagen besser verteilt. Deutschland will und wird wohl mitmachen. Was für eine Unverfrorenheit.         

           Die Zeche bezahlen einmal mehr die Endkonsumenten. Während Deutsche Ende 2000 für eine Kilowattstunde Strom noch 14 Cent zahlen mussten, kostete diese Ende 2013 bereits 28,5 Cent, 2019 32,8 Cent und 2021 40,1 Cent und 2023 42,49 Cent!  Am 22.12.22 kostete damals eine kWh zwischen 45,15 und 46,8 Cent.  So gesehen ein teuer erkaufter Erfolg mit einer flächendeckenden Checkheftpolitik in jeden Haushalt.

           In den 26 anderen EU-Ländern war der durchschnittliche kWh-Preis bei 31,88 Euro. In der Schweiz wurden dafür im November 2023 27,7 Rappen bezahlt.

Allerdings wird auch in der Schweiz 2024 mit einem Preis von 32 Rappen pro kWh gerechnet.

           Damit hatte z. B. 2018 Deutschland hinter Ruanda, Mali und Burkina Faso den weltweit höchsten Strompreis! (Statistica.com, 2019, Prof.Vahrenholt)

           So schlittert Deutschland mit den künftig anstehenden immensen Kosten für den Netzausbau, die Energiespeicherung, den Rückbau der AKWs und der Kohlenflöze und der Bereitstellung von Gaskraftwerken in ein immer größeres Desaster, welches die Ärmsten und die Wirtschaft am meisten treffen. Dank gekauften CO2-Zertifikaten, bescheidenen Einmalzahlungen an jeden          Haushalt und riesigen zusätzlichen Schuldenberge (Bankkredite oder Notenpresse?) werden die aktuellen Probleme kaschiert. Und die Schweiz lernt nichts von diesem Destaster in Deutschland und ist aktuell nur dank der Wasserkraft noch nicht so betroffen. 

11.      Das Zwei-Grad-Ziel ist eine Illusion, die Welt wird von der Wissenschaft,
     den 
Medien und Politikern manipuliert und instrumentalisiert mit dieser
     kindlichen und militanten Klimahysterie und Angstmacherei.
     Es wird vergessen, dass die letzte Eiszeit „erst“ vor 10‘000 Jahren war.
     Und davor gab es mehrere Eiszeiten, das heißt Eisschmelzen ist ein
     wiederkehrender Vorgang, nun nur etwas schneller, sofern wir das
     beurteilen und beweisen können.

           Sollte zumindest eine 1,5 Grad-Reduktion erreicht werden, ändert sich 
           klimatisch gar nichts. Ergo muss die Schraube weiter angezogen werden.
           Wir müssen immer mehr und dürfen immer weniger. Dies mit einer
           ständigen, weltweiten Zunahme und Überalterung der Bevölkerung
           die mit ihrer Präsenz und ihren Bedürfnissen auf unserer Erde die
           eigentliche Ursache der Erderwärmung ist.

           Zwei Stichworte;
           Ausatmungsluft mit 4,03% CO2,  
           Einatmungs
luft o,o3% und das bei
           18‘000 bis 20‘000 Atemzügen / 24h à ca. 400 ml Atemvolumen
           und das während 24 h!

           Rechne um auf die Weltbevölkerung.

           Durchschnittstemperatur der Erde ist bei knapp 15 Grad, unsere Körper-
           temperatur  bei 36 Grad. Wir erwärmen mit unseren Körpern und der
           Ausatmungsluft die Erde. Natürlich auch alle Landtiere.
  

12.      Der Bundesrat sprach vom Stromsparen, Wassersparen und Gassparen 
     u.a.m. und gibt viel Geld für Werbefilme und Inserate aus. Davon merkt
     man nicht mehr viel, weil das Gespenst des Strommangels im Moment
     nicht mehr aktuell ist.

-                           - Rund 1‘200'000 E-Bikes,
           - immer mehr reine E-Autos (2021 32'000, ca. 1,5%   MA,
             2022 104‘000, 2,3% MA , 2023  155‘500, 3,3% MA ),
           - nun auch noch E-Trotinetts und „E-was weiss nicht was“.

          Fragen sich diese Käufer und Nutzer woher diese Mehrenergie kommt
          und zu welchem Preis, den alle bezahlen müssen? Dieser Egoismus ist
          ungesund und spaltet die Gesellschaft noch mehr.

          - 15% des Strombedarfs soll in den industrialisierten Ländern auf den 
          Gebrauch von PC, Tablets, Laptops, Handys, TV, Radio, Stand by- Geräten
          etc. gehen. Das unter dem Titel „social media“. Was ist da sozial?

          - Ständig überdurchschnittlichen Zuwachs an Einwohnern in der Schweiz
          und 
weltweit. Die 9 Mio.-Grenzen wurde in der Schweiz 2022 überschritten,
          weltweit sind es mehr als 8 Mia. Menschen. Gerechnet wird beim Bund aber
          mit alten Zahlen und auf der Basis einer angestrebten 2000 Watt
          Gesellschaft. Damit verschärft sich die Energie-, Lebensmittel- etc.
          Problematik bereits auf dem Papier und es gibt keine valablen Lösungen.
          Es wird höchstens reagiert, aber nicht agiert.

          - So bleibt der Zwang, ständig mehr zu produzieren, zu leisten, und zu
          verdienen.Ferner deckte der Kriegskonflikt in der Ukraine und im
          Gaza-Streifen (alle anderen Kriege auf dieser Welt, z. B. in Jemen,
          sind in den Hintergrund gerückt) die Energieschwächen beim Strom,
          Öl und Gas auf. Gastanks sind jetzt voll, der Winter 23/24 ist gerettet,
          aber zu welchem Preis? Niemand sagt es, niemand weiss es, nur der
          Konsument und Steuerzahler spürt es.

Alt BR Sommaruga bewilligte ein ölbetriebenes Notkraftwerk in Birr/AG.
Mietkosten und die Nutzung bis 2026 (Laufzeit max.3 Jahre) kosten uns
470 Mio. Franken. Bisher hat es noch nie eine nennenswerte Menge Strom
produziert. Dann wird das lärmende und die Umwelt belastende Ungetüm
wieder zurück in die USA verfrachtet oder der Vertrag verlängert.                                                                                                           

                                       

13.      Auf die Verschandelung der Natur, die Verletzung und Tötung von
     fliegenden 
Tieren, Infraschall, Propellerlärm und Schlagschatten,
     die Propellervereisung und auf die Abwertung von anstoßenden 
     Immobilien und ganzen Gemeinden gehe ich hier nicht ein.
     Windparks spalten auch die Bewohner der Region auf Jahrzehnte,
     Streit ist vorprogrammiert. Die Gegner sind die Verlierer, die
     Befürworter die fragwürdigen Gewinner. Ein Zurück kostet enorm
     viel Geld.

Die Rechnung werden ohnehin die Nachkommen bezahlen müssen. Bewohner/innen in Dörfern wie Beinwil i.F. und Müswangen werden auf Jahrzehnte zerstritten sein, wenn die Windturbinen auf dem Lindenberg gebaut und in Betrieb sind. Und irgendeinmal wieder abgebrochen werden müssen. 

Das Ziel des beschleunigten Bewilligungsverfahrens für Windindustrieanlagen kommt einer starken Beschneidung der Bürgerrechte gleich, denn die Einsprachemöglichkeiten werden rigoros gekürzt.                                                                                          

 14.     Die UVP-Recherchen von AEW/CKW und SIG mit von ihnen organisierten
           und bezahlten Begleitgruppensitzungen und Steuerungsgruppensitzungen
           verkommt zur Farce, denn das Resultat stand von Beginn an fest.
           Ohne 
fundierte Einwände und Kritik aus den Reihen der IG (vertreten
           durch A. Gloor) und Pro Lindenberg (vertreten durch H. Knaus u.a.)
           würden die meisten Themen mangels Fachwissens mehrheitlich
           durchgewinkt. Die „geglätteten Protokolle
           (siehe www.windpark-lindenberg.ch) geben diese Tatsachen nicht wieder.
           Stellt sich immer noch die Frage, ob dieser UVP-Bericht auch für den
           Kanton Luzern dann auch angewendet wird? 

14.      Wir sollten uns wenigstens beim Projekt Lindenberg auf das Wesentliche konzentrieren und die Planung und Realisierung mit allen juristischen Mitteln verhindern. Unter anderem auf die Grundwasserproblematik hinweisen, auf zu wenig Wind, auf die 10H-Regel in Bayern und die Tatsache, dass nur dank den Strombezügern und Steuerzahlern die massiven Subventionen ein Anreiz sind, solche Verlust-Projekte in der Schweiz anzugehen. Dieses Projekt ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch absolut untragbar. Auf sinnvolle Alternativen, wie Förderung der Wasserkraft, der Solarenergie, der Biomasse und ZEV Genossenschaften (zum Eigenverbrauch) mit heute bestehenden Infrastrukturen, wie Hausdächer und Jauchegruben wird gar nicht eingegangen. Auch das sind Ziele, wofür die IG und der Verein Pro Lindenberg kämpfen.

15.      Mit der Lancierung der Gemeindeinitiative in Hitzkirch durch Pro Lindenberg und der IG wurden auch die Gegner bzw. Befürworter geweckt. 8 Initianten treten nun unter www.windenergie-lindenberg.ch  auf. Es folgte die „IG Aufwind“, in der die politische Linke und Mitte an die Energiewende 2050 erinnerte. Der Gemeinderat Hitzkirch empfahl die Gemeindeinitiative zur Ablehnung. Politisch kann man diesen Entscheid nachvollziehen, sachlich nicht.

So gesehen waren die 40,8% Ja-Stimmen ein bemerkenswert hohes Resultat für Pro Lindenberg und die IG.                                                                                                                        

           Auf dieser Basis ist Pro Lindenberg und die IG zuversichtlich, dass wenn es um Umzonungen. Baugesuche und allfällige Prozesse geht, der Ja-Anteil der Windparkgegner auf dem Lindenberg über 50% sein wird. Aber was nützt das, wenn wie bei der Auszonung ein Volksentscheid vom Kanton für ungültig erklärt wird, weil „Bern“ eine „übergeordnete Verfügung“ herausgab, die auch einen Gang vor die Gerichte zur Illusion macht, da das Urteil schon feststeht. 

16.      Immer aktuelle und wesentlich tiefer gehende Informationen finden Sie unter 
www.windpark-lindenberg-gegner.ch und www.prolindenberg.ch.

 

Dieser Text entspricht meinen Recherchen und dem gesunden Menschenverstand und soll ein Denkanstoß sein. Er muss sich nicht mit den Ansichten und Meinungen aller Leser decken.

Müswangen, im Februar 2024                                         J.B.Albers,

 

 

 

Archiv Medienberichte 2023

Sammlung Medienberichte bis Ende 2023

(Zum Aufrufen der jeweiligen Beiträge bitte auf die jeweiligen Titel klicken)


Publikationen nach Datum aufsteigend (auf Titel klicken)

1/23     19.05.23     Luzerner Zeitung

Windrad verletzt Denkmalschutz

Erst mit anwaltlichem Druck des Besitzers des Schloss Horben auf das EDI, gab die Eidg. Kommission für Denkmalpflege (EKD) ein Gutachten vom 23.2.2022 (!?) frei. Daraus geht hervor, dass die Kommission empfiehlt, auf WEA 3 zu verzichten und für WEA 4 einen besseren Standort zu suchen.  

 

2/23     04.06.23     Aargauer Zeitung

Ein altes Schloss oder ein Windrad? 

Das 11seitige Gutachten der EKD, untergeordnet dem EDI steht auf Wunsch per Mail zur Verfügung. Warum das Gutachten erst mit der Seite 5 beginnt, ist unklar. 

 

3/23     04.07.23     Luzerner Zeitung

Regierung legt Windgebiete fest.

Von den rund 1000 Anträgen berücksichtigte der Regierungsrat nur wenige. Das beschleunigte Verfahren (Aushebelung der Bürger-und Gemeinderechte) soll 2025 in Kraft treten. Es ist anzunehmen, dass es im Kanton Aargau gleich werden wird, d.h. die Gemeinde Beinwil i. F. nichts mehr zu sagen hat. Es würde deshalb nicht überraschen, wenn auf eine baldige Abstimmung in der Gemeinde verzichtet und zugewartet wird, bis Aarau allein im Sinne von Bern entscheiden kann. 

 

4/23     11.11.23     Luzerner Zeitung

CKW warnt vor Mindestabstand

Ein Mindestabstand von 700 m würde die Windkraft im Kanton Luzern verhindern. Die heutige 300 m- Regel basiert auf Windradhöhen von 30 m und nicht von 240 m, wie heute geplant. Der Kanton Baselland kennt offenbar keinen Mindestabstand.

 

5/23     2023           Extrablatt der SVP

Windräder oder Zuwanderer-beides braucht Platz!

Die Luzerner SVP gab dem Verband Feie Landschaft zu den Projekten Raum, um Stellung zu nehmen. Unter anderem dem Verein Pro Lindenberg und der IG gegen Windpark Lindenberg.

 

6/23     08.11.23     Luzerner Zeitung

Windräder sollen auch Geld liefern 

Die Grünen des Kanton Luzern haben immer noch nicht verstanden, dass ohne KEV die Windräder defizitär sind. Die KEV wird von den Steuerzahlern entrichtet, die dann auch den «Gewinn» mit teuer eingekauftem Strom ein zweites Mal subventionieren. 

 

7/23     KW19/23    Weltwoche 

Die wichtigste Zahl zum Klimagesetz 

Die Schweiz hat seit 1850 nicht einmal 0,002 Grad Celsius zur globalen Erwärmung beigetragen. 

 

8/23     KW35/23    Weltwoche grün

Zeit für den Abschied vom Pariser Klimaziel 

Eine vernünftige Nutzen-Kostenabwägung spricht für eine Erderwärmung von über 2 Grad. 

 

9/23     08.09.23     Weltwoche

Klima-Notstand, welcher Klima-Notstand? 

1600 Forscher kommen zum Schluss: die Modelle des Weltklimarates (IPCC) sind unglaubwürdig. Weniger überraschend: Die Entwarnung wird totgeschwiegen.  

 

 


Archiv Leserbriefe 2023

Unser Archivar Jürg Albers hat die Leserbriefe und Publikationen zum Thema Windindustriezone Lindenberg gesammelt. An dieser Stelle wieder ein herzliches Dankeschön für seine geschätzte Arbeit.


Leserbriefe nach Datum aufsteigend (auf Titel klicken)

1/23     05.01.23     Seetaler Bote

Sankt Florians-Politik.

Unlängst widerlegt. Und es hat doch einen Platz. Pünktlich zu Jahresbeginn eine konzertierte Aktion der Befürworter von Windkraftanlagen auf dem Lindenberg.  

 

2/23     12.01.22     Seetaler Bote

Mitdenken ist angesagt.

Die Replik des Präsidenten des Vereins Pro Lindenberg  

 

3/23     19.01.23     Luzerner Zeitung

Windenergie im Kanton Luzern ist keine Option

Nachdem sich mehrere Kantonsräte für die Windenergie in Leserbriefen
ausgesprochen haben eine fachlich fundierte Entgegnung

 

4/23     03.02.23     Luzerner Zeitung

Missbrauch der Demokratie

Ist es nicht eher so, dass mit der Lex Windkraft und dem Mantelerlass 
die Rechte der Bürger und Gemeinden stark beschnitten werden und der
Gang zu den Gerichten wegen "übergeordneten Interessen" von Beginn
an verloren ist.

 

 

5/23     03.02.23     Luzerner Zeitung

Windkraft: Rechte der Bürger werden einfach ausgehebelt

Analog auch die laufenden Auszonungsverfahren im Kanton Luzern. Keine
Einsprache-Möglichkeiten, die Luzerner Regierung versteckt sich hinter Bern.

 

6/23     15.07.23     Luzerner Zeitung

Ärger gegenüber Windenergie Plänen

Bodenständige Zusammenfassung zum Thema Windkraft und Auszonungen

 

7/23     11.11.23     Luzerner Zeitung

Majestätische Windräder

Ein Mann der ersten Stunde wartet seit 2007 darauf, dass auf seinem Land
eine Windturbine den Strom für Müswangen produzieren darf.

 

8/23     13.11.23     Seetaler Bote

Etwa so laut wie ein Bach

Der eifrigste und einflussreichste Befürworter für eine Windturbine auf dem
Lindenberg lehnte sich schriftlich weit aus dem Fenster. Ich frage mich wie 
er seinen Text gegenüber seinen Gläubigern einmal begründen kann, wenn
die Windturbinen einmal auf dem Lindenberg stehen, und die Konsequenzen
und Folgen über Jahre eventuell über Jahrzehnte sicht- und hörbar sind.

 

9/23     13.11.23     Luzerner Zeitung

Die Schweiz ist kein Windland

Etwas mantrahaft wird diese Feststellung seit Jahren wiederholt und fachlich
belegt, aber da die "mediengestützten Politiker" mit einem Grossteil der 
Schweizer Bevölkerung auf der Klimakrisenwelle reiten ......